Grundwasser verseucht
Weiteres Kapitel in Dänemarks Skandalgeschichte um die Corona-Nerze
Die lokalen Politiker und Umweltschützer im dänischen Westjütland schlagen Alarm – die notdürftig vergrabenen Corona-Nerze bedrohten nun das Grundwasser.
Abtransport getöteter Nerze im vergangenen November – jetzt drohen die verscharrten Kadaver das Grundwasser zu verseuchen Foto: AFP/Mads Claus Rasmussen
„Die Nerzgruben sind überflutet und wir sehen Oberflächenwasser in den Botrup-See fließen“, erklärt Leif Brögger, der Stadtrat der Gemeinde Holstebro, gegenüber dem Privatsender TV2. Dänische Medien zeigten am Dienstag ein mit rotweißen Bändern abgesperrtes Gelände mit teichgroßen Pfützen.