EU-Heranführungshilfe
Weiter Geld für die Türkei – doch wofür?
Die Türkei kann auch künftig mit Finanzspritzen aus Brüssel rechnen. Sie sollen das Land an die EU heranführen und die türkische Hilfe bei der Abschottung Europas vor Flüchtlingen finanzieren. Dies geht aus dem Entwurf für die so genannte Heranführungshilfe hervor, auf den sich die EU-Staaten mit dem Europaparlament geeinigt haben.
Unter Recep Tayyip Erdogan hat sich die Türkei in den vergangenen Jahren zunehmend von der EU distanziert, was dazu führte, dass die Beitrittsverhandlungen quasi auf Eis liegen Foto: Adem Altan/AFP
Bis Ende 2027 stehen demnach rund 14,2 Milliarden Euro für die Vorbereitung auf den EU-Beitritt zur Verfügung. Neben der Türkei sollen auch die Balkanstaaten Albanien, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien, Kosovo sowie Bosnien-Herzegowina von den Hilfen profitieren. Die EU-Kommission sprach von einem positiven Signal.