Baskenland
Was hinter der Solidarität der Basken mit den Palästinensern steckt
Die besonders ausgeprägte Verbundenheit der Basken mit dem Schicksal der Palästinenser ist mit der Geschichte ihrer Region im Norden Spaniens zu erklären. Die Wunden aus der Zeit der Unterdrückung durch die spanische Zentralmacht und des ETA-Terrors sind noch nicht verheilt.
Eine palästinensische Flagge wird während des Festivals „Pirata Abordaia“ in Donostia am 12. August gehisst Foto: Ander Gillenea/AFP
Für seine drei Strände ist San Sebastián berühmt – und der Peine del Viento, der sogenannte Windkamm, gilt den Einheimischen wie auch Besuchern der mondänen Schönheit im Nordosten des spanischen Baskenlandes als beliebtes Ziel für einen Strandspaziergang. Das Ensemble aus drei Stahlskulpturen des Künstlers Eduardo Chillida ist am westlichen Ende der Bucht im Golf von Biskaya zu sehen, in der Donostia liegt, so der baskische Name der etwa 190.000 Einwohner zählenden Kapitale der Provinz Gipuzkoa. Zumeist wird es von hohen Wellen umspült.