Migration

Was bedeutet das EU-Tunesien-Abkommen?

Weniger Geflüchtete gegen Geld für ein Transitland. So hat es die EU 2016 bereits mit der Türkei ausgehandelt. Das Grundprinzip gilt nun auch für eine Einigung mit Tunesien.

Einigung in Tunis: (v.l.) der niederländische Regierungschef Mark Rutte, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Tunesiens Präsident Kais Saied und die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni

Einigung in Tunis: (v.l.) der niederländische Regierungschef Mark Rutte, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Tunesiens Präsident Kais Saied und die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni Foto: AFP

Drei Vorgänge, eine Gesamtsituation: Private Initiativen melden, im Mittelmeer am Wochenende wieder Hunderte von Geflüchteten vor dem Ertrinken gerettet zu haben. Libysche Grenzschützer und internationale Helfer berichten, 191 Geflüchtete aus der Wüste in Sicherheit gebracht zu haben, wohin sie offenbar von tunesischen Militärs verschleppt worden waren. Im Innenausschuss des Europa-Parlamentes bezeichnet die Direktorin der Europäischen Asyl-Agentur, Nina Gregori, die Lage als „dramatisch“ angesichts eines Anstiegs auf eine Million Asylanträge. Die drei Momentaufnahmen bilden den Hintergrund für das, was am Sonntagabend in Tunis geschah.

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