125 Jahre Wahlen in Down Under

Was Europa von Australiens Demokratie lernen kann

Während die Weltordnung wankt, feiert „Down Under“ 125 Jahre Demokratie: Mit Wahlpflicht, Präferenzwahl und ein paar Kuriositäten hält Australien Extremismus in Schach – eine Erfolgsgeschichte, die Europa inspirieren könnte.

Die Wahlpflicht in Australien sei sowohl ein Recht als auch eine Verantwortung, meint Regierungschef Anthony Albanese

Die Wahlpflicht in Australien sei sowohl ein Recht als auch eine Verantwortung, meint Regierungschef Anthony Albanese Foto: David Gray/AFP

Dass Australien dabei bewusst eigene Wege ging, ist Teil seines demokratischen Selbstverständnisses. Premierminister Anthony Albanese schreibt zum Jubiläum im Sydney Morning Herald: „Australien hat schon immer Dinge anders gemacht. Und damit oft dazu beigetragen, dass auch die Welt anders denkt.“ Gerade die Demokratie sei dafür ein Beispiel – in einem Land, das zugleich Heimat der ältesten ununterbrochenen Kultur der Erde und eine der ältesten modernen Demokratien ist.

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