USA

Warum ein Kandidat mit weniger Stimmen Präsident werden kann

Im US-Wahlsystem gibt es eine Besonderheit: Weil die Menschen ihren Präsidenten nicht direkt wählen, kann auch derjenige Kandidat an die Macht kommen, der weniger Stimmen bekommen hat. Wie geht das?

Der republikanische Präsidentschaftskandidat und ehemalige US-Präsident Donald Trump verlässt eine Wahlkampfveranstaltung in der Van Andel Arena

Der republikanische Präsidentschaftskandidat und ehemalige US-Präsident Donald Trump verlässt eine Wahlkampfveranstaltung in der Van Andel Arena Foto: Evan Vucci/AP/dpa

Insgesamt fünfmal ist das bisher passiert: In den USA kann auch der Kandidat Präsident werden, der insgesamt weniger Wählerstimmen auf sich vereint. Zuletzt war das 2016 der Fall: Obwohl die Demokratin Hillary Clinton über 2,5 Millionen mehr Wählerstimmen als ihr Konkurrent bekam, hieß der US-Präsident fortan Donald Trump. Wie kann das sein?

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