Weltkulturerbe

Warum die Porta Nigra in Trier hinter einem Baugerüst verschwindet

Triers Wahrzeichen Nummer eins verschwindet in den nächsten Wochen hinter einem großen Gerüst – und zwar für ziemlich lange. Was dahinter passiert und wie die Porta Nigra anschließend aussehen wird.

Die komplette zur Simeonstraße gerichtete Fassade der Porta Nigra wird ab Februar restauriert

Die komplette zur Simeonstraße gerichtete Fassade der Porta Nigra wird ab Februar restauriert Foto: Christiane Wolff

Klar, hinter den Kulissen hat so eine wichtige Sache wie die Restaurierung der Porta Nigra einen jahrelangen Vorlauf. Schon 2014 brachte das Mainzer Institut für Steinkonservierung eine knapp 100 Seiten lange Broschüre dazu zu Papier. Das Fragezeichen hinter dem Titel „Reinigung der Porta Nigra?“ zeigt, dass die Sache selbst für Experten schwierig ist und gut überlegt und geplant sein muss. Für die Öffentlichkeit kam die Nachricht, dass die Porta Nigra ab dem ersten Montag des neuen Jahres eingerüstet wird, allerdings ziemlich überraschend. Der Landesbetrieb Liegenschaften und Bauerhalt, der für die technische Umsetzung der Restaurierung zuständig ist, hatte die Pressemitteilung am vorletzten Tag des Jahres verschickt.

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