Polen

Wahlverliererin PiS will Regierungsbildung möglichst lange hinauszögern

Das amtliche Endergebnis der Parlamentswahlen in Polen vom Dienstag macht die große Niederlage der rechtspopulistischen Kaczynski-Regierung deutlicher als die Teilresultate.

Die PiS-Rechtspopulisten rund um ihren Parteichef Jaroslaw Kaczynski (Mitte) wollen die Regierungsmacht nicht so schnell aufgeben

Die PiS-Rechtspopulisten rund um ihren Parteichef Jaroslaw Kaczynski (Mitte) wollen die Regierungsmacht nicht so schnell aufgeben Foto: Wojtek Radwanski/AFP

Die Partei „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS) ist demnach gar auf unter 36 Prozent gefallen und hat somit innerhalb von vier Jahren über acht Prozentpunkte oder 41 Sitze verloren. In diese Zeit fielen die Verschärfung des Abtreibungsverbots, massive Angriffe auf die Pressefreiheit und zuletzt der Getreidestreit mit der Ukraine.

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