Neuseeland
Vulkaninsel White Island könnte für Klimaforscher ein Fenster in die Zukunft sein
Seit dem Vulkanausbruch im Dezember, bei dem 21 Menschen ums Leben gekommen sind, ist die „White Island“ für Besucher geschlossen. Forscher zeigen nun, dass die Vulkaninsel dennoch nicht nur eine Quelle der Zerstörung ist. Vor allem das Meer um die Insel stellt für die Klimawandel-Forschung ein natürliches Labor dessen dar, in dem sich die möglichen Folgen des Klimawandels bereits jetzt vorausahnen lassen.
Die Vulkaninsel bietet für Naturforscher ein Umfeld, das nur an wenigen Orten der Welt vorgefunden werden kann Foto: privat
Rund zwei Monate sind seit dem unvermittelten Vulkanausbruch auf White Island in Neuseeland vergangen. Eines der Opfer wachte erst im Februar aus dem Koma auf, nur um zu erfahren, dass Mann und Tochter ums Leben gekommen sind. Besuchern ist der Zutritt zur Insel seit dem tragischen Tag im Dezember bisher nicht erlaubt. Für Wissenschaftler jedoch ist die Insel nach wie vor ein wichtiger Forschungsort. Denn die Vulkaninsel ist ein natürliches Labor, das quasi ein Blick in die Zukunft gewährt.