Trauer in Italien
Vor fünf Jahren zerstörte ein Erdbeben Amatrice – die Menschen stehen bis heute vor einer ungewissen Zukunft
Am 24. August 2016 bricht das Leben Tausender Menschen förmlich in sich zusammen: Ein Erdbeben erschüttert Mittelitalien und reißt fast 300 Menschen in den Tod, viele weitere werden obdachlos. Die Menschen stehen vor einer ungewissen Zukunft – bis heute.
Zwischen eingestürzten Häusern in der italienischen Stadt Amatrice läuft ein Feuerwehrmann einsam dem wolkenverhangenen Himmel entgegen: Es ist eines der vielen Bilder, die fünf Jahre nach der Erdbeben-Katastrophe in Mittelitalien wieder hochkommen Foto: dpa/Alessandro Di Meo
Vertreter aus Politik und Gesellschaft haben am Dienstag der Opfer des Bebens gedacht. Auch Ministerpräsident Mario Draghi stattete der Gemeinde einen Besuch ab, musste aber wegen des anberaumten G7-Treffens zur Lage in Afghanistan schnell wieder weg. Am Vormittag legte er einen Kranz am Denkmal für die Opfer nieder und feierte einen Gottesdienst mit.