Laut US-Medienbericht

Von hier an blind? Die Geheimdienstallianz „Five Eyes“ der englischsprachigen Länder bröckelt

Die Haltung von US-Präsident Donald Trump gegenüber Russland besorgt laut einem US-Medienbericht die engsten Verbündeten des Landes. Die Allianz „Five Eyes“, in der die Geheimdienste der USA, Großbritanniens, Kanadas, Australiens und Neuseelands Informationen teilen, könnte ins Wanken geraten.

Der australische Premierminister Anthony Albanese stellte sich nach Trumps Entgleisungen gegen Wolodymyr Selenskyj eindeutig auf die Seite des ukrainischen Präsidenten

Der australische Premierminister Anthony Albanese stellte sich nach Trumps Entgleisungen gegen Wolodymyr Selenskyj eindeutig auf die Seite des ukrainischen Präsidenten Foto: Lukas Coch/AAP/dpa

Mitglieder der „Five Eyes“-Spionageallianz, aber auch israelische und saudische Beamte, sollen laut einem US-Medienbericht erwägen, den Austausch von Geheimdienstinformationen mit den USA zu verringern. Ausschlaggebend sei der versöhnlichere Ansatz, den die US-Regierung unter US-Präsident Donald Trump gegenüber Russland verfolgt, wie es in einem Exklusivbericht beim US-Sender NBC News heißt. Fünf Quellen mit direktem Wissen über die Gespräche teilten dem Sender mit, dass es Bedenken gebe, dass Informationen an Moskau weitergegeben werden könnten. Damit könnte auch die Sicherheit von Agenten gefährdet sein. Aufgrund dieser Sorge könnten die Geheimdienste den Informationsaustausch mit den USA einschränken, hieß es.

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