Neue EU-Kommission

Von der Leyen hat ein Männerproblem

Ursula von der Leyen hat ein Männerproblem. Die im Juli wiedergewählte EU-Kommissionspräsidentin will in Kürze die Kandidatinnen und Kandidaten für die neue Brüsseler Kommission vorstellen. Doch entgegen ihrem erklärten Wunsch nach Gleichstellung der Geschlechter hat sie deutlich mehr Männer als Frauen auf ihrer Liste.

Ursula von der Leyen (CDU), amtierende Präsidentin der Europäischen Kommission, spricht während einer Plenarsitzung des Europäischen Parlaments

Ursula von der Leyen (CDU), amtierende Präsidentin der Europäischen Kommission, spricht während einer Plenarsitzung des Europäischen Parlaments Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

Am Freitag läuft die Frist aus, bis zu der die Mitgliedsländer ihre nationalen Kommissionsanwärter an von der Leyen melden sollen. Die vorläufige Bilanz: 17 Männer und sieben Frauen, also mehr als doppelt so viele Herren wie Damen. Von den drei zuletzt noch fehlenden Staaten dürfte es in Italien laut Medien ebenfalls auf einen Mann hinauslaufen. Belgien und Bulgarien haben dagegen nach Wahlen noch keine neue Regierung und dürften deshalb Aufschub für die Kandidaten-Kür bekommen.

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