Russland

Von Wladiwostok nach Kursk: Wie Putins Worte die Realität verschleiern

Beim Wirtschaftsforum in Wladiwostok erklärt Russlands Präsident die Welt und verliert sich – wieder einmal – in antisemitischen Verschwörungstheorien.

Der russische Präsident Wladimir Putin applaudiert auf der Plenarsitzung des Östlichen Wirtschaftsforums in Wladiwostok

Der russische Präsident Wladimir Putin applaudiert auf der Plenarsitzung des Östlichen Wirtschaftsforums in Wladiwostok Foto: Vyacheslav Prokofyev/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa

Es ist seine übliche Aufzählung von Erfolgsmeldungen, das macht Russlands Präsident Wladimir Putin gern, egal, wo ihm der rote Teppich ausgerollt wird. Am Donnerstag eben auf dem Wirtschaftsforum in Wladiwostok, in Russlands Fernem Osten. Die Inflation, ja, etwas hoch, sagt Putin, aber sie sinke nun. Arbeitskräftemangel, ja, gebe es, aber in Russland halte man sich ohnehin nicht an Faust und sein „Verweile doch, du bist so schön“. In Russland, sagt Putin, strebe man immer nach vorn, immer sein Ziel vor Augen. Und das Ziel sei ganz klar: Entwicklung, Entwicklung, Entwicklung. „Alles für die Menschen.“

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