Albanien
Vom Steinzeitkommunismus zur „Betonisierung“: Tirana in der Dauertransformation
Kaum eine Metropole Südosteuropas wandelt sich so schnell wie das albanische Tirana. Seit Ende von Albaniens Steinzeitkommunismus hat sich nicht nur die Skyline durch die turmhohe „Betonisierung“ verändert: Noch ringt die Stadt um die Balance zwischen Modernisierung und der Bewahrung der eigenen Wurzeln.
Bizarres Ensemble: der Skanderbeg-Platz im albanischen Tirana Foto: Thomas Roser
Zumindest posthum zeigt sich Albaniens früherer Diktator Enver Hodscha (1908-1985) zugänglicher als in seiner bleiernen Ära: Dank der neuen Stufen auf den einst glatten Flanken der Pyramide von Tirana können tatendurstige Besucher dem Ex-Autokraten problemlos aufs Dach steigen.