Isolation als Risiko

Vom Aussterben bedroht, bevor sie erforscht wurden: Inselreptilien in Gefahr

Noch nicht mal erforscht und schon fast verschwunden: Viele Reptilienarten auf Inseln sind vom Aussterben bedroht. Das kann Folgen für ganze Ökosysteme haben.

Ein Chamäleon von O’Shaughnessy: Eine Studie unter Leitung der Universität Oxford hat ergeben, dass viele Inselreptilien vom Aussterben bedroht sind, obwohl sie noch weitgehend unerforscht sind

Ein Chamäleon von O’Shaughnessy: Eine Studie unter Leitung der Universität Oxford hat ergeben, dass viele Inselreptilien vom Aussterben bedroht sind, obwohl sie noch weitgehend unerforscht sind Foto: Ricardo Rocha/Universität Oxford/dpa

Auf abgelegenen Inseln, die oft wie Zeitkapseln der Evolution wirken, leben unzählige faszinierende Reptilienarten. Doch trotz ihrer Bedeutung für die Natur stehen viele dieser einzigartigen Tiere am Rand des Aussterbens – noch bevor die Wissenschaft sie erforschen konnte. Im Fachblatt Conservation Science and Practice berichtet ein Forschungsteam unter Leitung der Universität Oxford, dass Inselreptilien besonders anfällig sind, weil ihre isolierten Lebensräume sie extrem verletzlich machen.

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