Folgen der Pandemie

„Voll bis unters Dach“: Corona-Tiere bevölkern deutsche Tierheime

Ein tapsiger Welpe ist einfach niedlich – und war eine Bereicherung in der einsamen Pandemie-Zeit. Doch jetzt ist der Alltag zurück und der Hund groß. Die Folgen bekommen die Tierheime zu spüren.

Symbolbild

Symbolbild Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Als sich die Tür zu den Zwingern öffnet, ertönt ohrenbetäubendes Gebell. Etliche Hunde laufen hinter den Gittern aufgeregt auf und ab. Romeo verschwindet dagegen sofort durch eine Klappe ins Innere des Hundetrakts. „Er ist sehr ängstlich“, sagt Tanja Schnabel, die das Nürnberger Tierheim leitet. Was der dreijährige Mischling erlebt hat, kann sie nur raten. Der Hund ist ein Fundtier: Er saß drei Stunden in einem Wohngebiet angebunden herum, bis ihn jemand ins Tierheim brachte. Und Romeo ist kein Einzelfall.

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