Italien / Amatrice

Vier Jahre nach dem Beben hausen noch immer Zehntausende in Notunterkünften 

Vier Jahre sind vergangen, seit am 24. August 2016 ein verheerendes Erdbeben Ortschaften in Mittelitalien zerstörten. Nur wenige Rekonstruktionsvorhaben sind seither verwirklicht worden, noch immer leben 42.000 der betroffenen Menschen ohne ein eigenes Dach über dem Kopf. Die Covid-Pandemie hat die Lage in den betroffenen Regionen noch verschlimmert.

Noch immer stehen Trümmer im historischen Dorf Accumoli, vier Jahre nachdem bei einem Erdbeben in dem Gebiet rund 300 Menschen ums Leben gekommen sind

Noch immer stehen Trümmer im historischen Dorf Accumoli, vier Jahre nachdem bei einem Erdbeben in dem Gebiet rund 300 Menschen ums Leben gekommen sind Foto: dpa/Cecilia Fabiano

In diesem Jahr war alles anders. Der geplante Fackelzug, mit dem die Überlebenden der Opfer des schweren Erdbebens vom 24. August 2016 gedenken wollten, musste ausfallen. Der Bürgermeister von Amatrice, Antonio Fontanella, organisierte stattdessen eine kleine Feierstunde in einem Sportzentrum. Dort wurden um 3.35 Uhr, der Stunde des ersten Erdstoßes, der 299 Todesopfer des Bebens gedacht.

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