Belarus

Viele Unklarheiten im Entführungsfall von  Oppositionsführerin

Die seit Montagmorgen als vermisst geltende Oppositionsführerin Maria Kolesnikowa hat sich der Deportierung in die Ukraine widersetzt. Die offizielle Version des Lukaschenko-Regimes zuvor klang anders.  

Auf diesem Handout aus einem vom belarussischen Grenzkomitee veröffentlichten Film soll den Angaben zufolge das Fahrzeug, in dem Oppositionspolitikerin Kolesnikowa sitzt, an der Grenze zwischen Belarus und der Ukraine zur Dokumentenkontrolle haltmachen

Auf diesem Handout aus einem vom belarussischen Grenzkomitee veröffentlichten Film soll den Angaben zufolge das Fahrzeug, in dem Oppositionspolitikerin Kolesnikowa sitzt, an der Grenze zwischen Belarus und der Ukraine zur Dokumentenkontrolle haltmachen Foto: dpa/Uncredited

„Das ist totaler Schwachsinn, solche Gangstergeschichten glaubt doch keiner“, kommentiert eine Passantin in Grodno am Dienstagmorgen die Meldung des Staatsfernsehens „Belarus 1“ über die Festnahme von Maria Kolesnikowa an einem Grenzübergang zur Ukraine. „Maria ist unsere Heldin“, sagt ein Mittfünfziger vor dem Stadtspital von Grodno. „Dieses Schmierentheater hilft nur der Opposition“, fügt er an.

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