Russland
Viele Nachbeben erschüttern Halbinsel Kamtschatka
Eines der schwersten jemals gemessenen Erdbeben löst in vielen Ländern im Pazifikraum Tsunami-Alarm aus. Die erste Zwischenbilanz fällt glimpflich aus – aber noch gibt es nicht überall Entwarnung.
Die Folgen eines Tsunamis, der die Küstenregion von Sewero-Kurilsk auf der Insel Paramuschir der Kurilen-Inseln Foto: Uncredited/Geophysical Service of the Russian Academy of Sciences/AP/dpa
Nach dem heftigen Beben der Stärke 8,8 vor der Halbinsel Kamtschatka im Osten Russlands kommt die Erde dort weiter nicht zur Ruhe. In der Nacht zum Donnerstag (Ortszeit) registrierten internationale Erdbebenwarten zahlreiche Nachbeben, viele mit einer Stärke von weit über 5 und in geringer Tiefe von nur etwa zehn Kilometern. Weitere Nachbeben könnten in den nächsten Wochen folgen.