EU

Verteidigungsminister streiten über Waffeneinsatz in Russland

Um mehr Investitionen in die europäische Abwehrfähigkeit geht es beim Verteidigungsministertreffen in Brüssel. Doch im Mittelpunkt stehen die Fähigkeiten der Ukraine – und damit auch die Möglichkeit, russische Angriffe dort zu bekämpfen, wo sie gestartet werden.

Josep Borrell, Hoher Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik

Josep Borrell, Hoher Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik Foto: Geert Vanden Wijngaert/AP/dpa

Das zweitägige Treffen der europäischen Außen- und Sicherheitsverantwortlichen ist seit 50 Jahren im „Gymnich-Format“ der Ort der offenen Aussprache. Ganz undiplomatisch und direkt geht es dann zu – hinter verschlossenen Türen. Doch EU-Außenbeauftragter Josep Borrell brennt an diesem Freitag ein Thema derart unter den Nägeln, dass er schon vor den vertraulichen Gesprächen der Verteidigungsminister jede Zurückhaltung auch öffentlich fallen lässt: „Lächerlich“ sei die Meinung, wenn die Ukraine militärische Ziele in Russland mit westlichen Waffen attackiere, befinde sich der Westen ebenfalls im Krieg mit Moskau. Das geht auch in Richtung deutscher Vorbehalte.

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