Deutschland
Verschiebung des CDU-Parteitages weiger umstritten – Merz gibt jetzt den Underdog
Der Kandidat um den CDU-Vorsitz will die Verschiebung der Entscheidung nicht hinnehmen und attackiert das „Partei-Establishment“.
Vor der CDU-Parteizentrale in Berlin: Die Konservativen tun sich schwer mit der Kür eines neuen Vorsitzenden Foto: dpa/Christophe Gateau
Mit einer beispiellosen Medienoffensive hat Friedrich Merz, Kandidat für den CDU-Vorsitz, in den letzten beiden Tagen versucht, die Verschiebung des für den 4. Dezember geplanten CDU-Bundesparteitages in das nächste Jahr doch noch zu verhindern. Er verband den Aufruf zu einer Korrektur des Vorstandsbeschlusses vom Montag mit massiven Vorwürfen sowohl an seine Mitbewerber als auch an das „Partei-Establishment“.