Österreich

Verfassungsschützer schlägt Alarm: Gefährder nicht unter Kontrolle

Ein hochrangiger Verfassungsschützer warnt vor neuerlichem Terror in Österreich, weil das Personal zur Überwachung bekannter Gefährder fehlt.

Anfang November kam es im Zentrum von Wien zu einem islamistischen Anschlag: Potenzielle Gefährder könnten nicht ausreichend bewacht werden, heißt es von einem Verfassungsschützer in Österreich.

Anfang November kam es im Zentrum von Wien zu einem islamistischen Anschlag: Potenzielle Gefährder könnten nicht ausreichend bewacht werden, heißt es von einem Verfassungsschützer in Österreich. Foto: Joe Klamar/AFP

Die E-Mail war nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, ging aber nun doch an die Medien. Fünf Tage nach dem islamistischen Anschlag im Zentrum Wiens am 2. November hatte der Leiter des steirischen Landesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT), Rupert Meixner, eine dringende Warnung an seinen Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP) geschickt: „Solche Typen wie der Attentäter aus Wien“ würden auch in der Steiermark „frei und nicht überwacht herumlaufen“, schreibt der LVT-Chef und kann keine Verbesserung der Situation versprechen: „Ich habe keine Ressourcen, diese Leute zu überwachen, und daher ist so etwas wie in Wien auch in Graz möglich.“

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