Besuch in der Ukraine

Ursula von der Leyens europäische Signale in Kiew

Ursula von der Leyens Reise per Zug nach Kiew wird von einem verheerenden Raketenangriff auf einen ukrainischen Bahnhof überschattet. Sie sagte weitere Hilfen für die Ukraine, Sanktionen gegen Russland und eine sofortige EU-Präsenz in Kiew zu – und vermittelte der Ukraine eine „europäische Perspektive“.

Ursula von der Leyen besuchte während ihres Besuchs in der Ukraine ein Massengrab in Butscha. Begleitet wurde sie dabei vom slowakischen Regierungschef Eduard Heger (links neben ihr) und dem EU-Außenbeauftragten Josep Borrell (rechts neben ihr)

Ursula von der Leyen besuchte während ihres Besuchs in der Ukraine ein Massengrab in Butscha. Begleitet wurde sie dabei vom slowakischen Regierungschef Eduard Heger (links neben ihr) und dem EU-Außenbeauftragten Josep Borrell (rechts neben ihr) Foto: Sergei Supinsky/AFP

EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola hatte es ihr vorgemacht, nun fuhr auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nach Kiew. Bereits von unterwegs hatte sie ihre Absicht bekräftigt, mit dieser Reise „ein deutliches Zeichen der Unterstützung für die Ukrainer“ zu setzen. Als sie am Freitagmittag mit dem Zug in der ukrainischen Hauptstadt eintraf, war die Empathie umso nötiger: Am Morgen war keine Flugstunde von Kiew entfernt in Kramatorsk der mit Flüchtenden überfüllte Bahnhof mit einer Rakete beschossen worden, waren Dutzende Tote und viele Verletzte zu beklagen.

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