EU-Kommission
Ursula von der Leyen in Bedrängnis: Die meisten EU-Staaten ignorieren Aufruf zur Geschlechterparität
Die Sommerpause in Brüssel ist noch nicht beendet, erst in der kommenden Woche nimmt der EU-Betrieb langsam wieder Fahrt auf. Doch für die im Juli wiedergewählte deutsche Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zeichnet sich bereits die nächste Machtprobe ab. Diesmal könnte sie den Kürzeren ziehen.
Alles im Gleichgewicht? Beim Thema Geschlechterparität in der EU-Kommission wohl eher nicht. Foto: Markus Schreiber/AP/dpa
Der Grund: Die meisten EU-Staaten ignorieren von der Leyens Wunsch, je einen männlichen und einen weiblichen Kandidaten für die nächste EU-Kommission zu nominieren und so für Geschlechterparität zu sorgen. Viele halten es wie Luxemburg und stellen nur einen einzigen, männlichen Bewerber auf – in diesem Fall Christophe Hansen.