Naturkatastrophe
Urlaubsparadiese am Mittelmeer kämpfen gegen Flammen
Trockene Böden und Hitzerekorde befördern verheerende Brände am Mittelmeer. In Athen erreichten die Feuer bereits die Vorstädte, die Hauptstadt liegt unter Rauch. Meteorologen machen wenig Hoffnung auf baldige Besserung.
Pescara in Italien: Dichter Rauch steigt von einem Waldbrand eines Pinienwaldes auf. Viele der Bewohner mussten evakuiert werden, nachdem das Feuer gefährlich nah an die Küstenorte gerückt war. Foto: Uncredited/Italian Firefighters/AP/dpa
Meterhohe Flammen fressen sich an den Hängen der türkischen Riviera durch Wälder und Büsche, schwarze Rauchschwaden verdunkeln den blauen Himmel. An der Mittelmeerküste des Landes – eigentlich um die Jahreszeit Urlaubsparadies für einheimische wie ausländische Touristen – wüten seit Tagen verheerende Brände. Auch in Italien und Griechenland, wo unter anderem die Hauptstadt Athen betroffen ist, hinterlassen Flammen ganze Landstriche verkohlt.