Nach Truss-Rücktritt

Unterstützer werben für Johnson-Rückkehr

Die britischen Konservativen suchen verzweifelt nach einer Retterin oder einem Retter in der Not, nachdem sie innerhalb kürzester Zeit bereits den zweiten Wechsel an Partei- und Regierungsspitze vollziehen. Bekommt Johnson eine zweite Chance?

Der britische Ex-Premierminister Boris Johnson hielt vor der 10 Downing Street eine Abschiedsrede Anfang September, bevor er nach Balmoral in Schottland fuhr, wo er der britischen Königin Elizabeth II. seinen Rücktritt bekannt gab

Der britische Ex-Premierminister Boris Johnson hielt vor der 10 Downing Street eine Abschiedsrede Anfang September, bevor er nach Balmoral in Schottland fuhr, wo er der britischen Königin Elizabeth II. seinen Rücktritt bekannt gab Foto: Tayfun Salci/ZUMA Press Wire/dpa

Nach dem Rücktritt der britischen Premierministerin Liz Truss beginnt das Rennen um ihre Nachfolge. Dabei zeichnet sich innerhalb der Konservativen Partei vor allem ein Streit um eine Kandidatur des früheren Premierministers und Truss-Vorgängers Boris Johnson ab. Als Favoriten galten zunächst der frühere Finanzminister Rishi Sunak und Penny Mordaunt, die Ministerin für Parlamentsfragen, sowie aus dem rechtskonservativen Lager die am Mittwoch zurückgetretene Innenministerin Suella Braverman. Mit Spannung wurde am Freitag auf offizielle Bewerbungen gewartet.

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