Österreich
Unternehmen mit Kontakt ins Kanzleramt verkaufte chinesische Masken als „Made in Austria“
Und wieder schwappt eine Skandalwelle vors Wiener Kanzleramt: Eine Firma mit guten politischen Kontakten verkaufte in großem Stil chinesische FFP2-Schutzmasken als österreichische.
Eine FFP2-Maske hängt an einem Strauch: Ein Polizist sagte, er sei bei der Durchsuchung „knietief in chinesischen Masken gewatet“ Foto: dpa/Kira Hofmann
Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) und Sebastian Kurz werden keine Freunde mehr. Seit sie Mitte Februar mit Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) den engsten Vertrauten des Bundeskanzlers mit einer Hausdurchsuchung ins Visier genommen haben, liegen die Kämpfer wider die Bestechlichkeit im türkisen Dauerfeuer.