Europaparlament

Ungarische Fidesz verlässt die Fraktion der Europäischen Volkspartei

Showdown im Europaparlament in Brüssel: Ungarns Regierungschef Viktor Orban hat die Abgeordneten seiner nationalistischen Fidesz-Bewegung aus der Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP) zurückgezogen. Jetzt droht der vollständige Bruch zwischen Orban und der konservativen EVP, in der die deutschen Christdemokraten den Ton angeben.

Viktor Orban hat seine Fidesz-Abgeordneten im EU-Parlament nur aus der Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP) herausgeholt, der konservativen Parteienfamilie bleiben die Ungarn noch bis auf Weiteres erhalten

Viktor Orban hat seine Fidesz-Abgeordneten im EU-Parlament nur aus der Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP) herausgeholt, der konservativen Parteienfamilie bleiben die Ungarn noch bis auf Weiteres erhalten Foto: Riccardo Paregiani/AFP

Der Konflikt zwischen Orban und der EVP schwelt schon seit Jahren. Zum ersten großen Krach kam es 2015 im Streit um die Flüchtlingspolitik. Obwohl Orban den Kurs der deutschen Kanzlerin Angela Merkel ablehnte und europäische Solidarität verweigerte, verhinderte vor allem sie den Rauswurf. Auch Orbans vehemente Attacken auf den früheren Kommissionschef Jean-Claude Junckers änderten wenig.

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