Nachahmer?

Umweltaktivisten beschmieren Monet-Bild in Potsdam

Vor wenigen Tagen haben Umweltaktivistinnen ein Van-Gogh-Gemälde in der Londoner National Gallery mit Tomatensuppe beworfen. Nun gab es einen Vorfall im Potsdamer Museum Barberini.

Die Gemälde „Getreideschober in der Mittagssonne“ (1890, l) und „Getreideschober“ (1890) sind in der Ausstellung „Monet.Orte“ im Museum Barberini zu sehen.

Die Gemälde „Getreideschober in der Mittagssonne“ (1890, l) und „Getreideschober“ (1890) sind in der Ausstellung „Monet.Orte“ im Museum Barberini zu sehen. Foto: Soeren Stache/dpa

Aktivisten der Klimaschutz-Protestgruppe „Letzte Generation“ haben im Potsdamer Museum Barberini eine Attacke auf ein wertvolles Gemälde des französischen Impressionisten Claude Monet verübt. Ein Bild aus der Serie „Les Meules“ (Getreideschober) sei am Sonntag mit einer zähflüssigen Masse bespritzt worden, berichtete Museumssprecherin Carolin Stranz. Dabei soll es sich um Kartoffelbrei handeln. Es müsse noch geprüft werden, ob und welche Schäden es an dem Bild gegeben habe, sagte Stranz. Insgesamt seien vier Personen an der Aktion beteiligt gewesen.

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