Australien
Um Peking im Pazifik einen Riegel vorzuschieben, setzt Canberra auf Tech
Australien richtet ein neues digitales Kabelzentrum ein, um die Konnektivität der Pazifikstaaten zu verbessern. Dabei geht es aber vor allem auch darum, Chinas Einfluss in der Region einzuschränken.
Die „Belau Submarine Cable Company“ verlegt mit australischer Unterstützung in Palau Unterwasserkabel Foto: Australian Government/Department of Foreign Affairs and Trade
„Wenn Fidschi in Not ist, ist China immer da, um zu helfen“, titelte die Global Times einst, die als das Sprachrohr der Kommunistischen Partei Chinas gilt. China präsentiert sich seit Jahren als großzügiger Geldgeber und Unterstützer der Pazifikregion. Ein Sportstadion auf den Salomonen, ein großer Schiffsanleger und ein herrschaftliches Präsidentschaftsanwesen auf Vanuatu sind nur einige der Beispiele, wie China die kleinen Inselstaaten in der Region umgarnt. Die Salomonen, Fidschi, Kiribati oder auch Samoa haben bilaterale Abkommen mit der Volksrepublik geschlossen. Vor allem der Sicherheitspakt der Salomonen mit Peking im Jahr 2022 hat im Westen für Aufregung gesorgt.