Österreich

Ukrainer sogar der FPÖ willkommen, nicht aber die „Kulturfremden“

Refugees welcome! Wie Polen oder Ungarn zeigt sich auch Österreich in der Ukraine-Krise von seiner freundlichen Seite. Flüchtlinge sind plötzlich sehr willkommen. Sofern sie Ukrainer und nicht dunkelhäutig sind.

Ukrainische Flüchtlinge in einem Aufnahmezentrum in Wien

Ukrainische Flüchtlinge in einem Aufnahmezentrum in Wien Foto: Benedikt Loebell/APA/AFP

Schnell und unbürokratisch finden ukrainische Kriegsflüchtlinge Aufnahme in Österreich. Staat und Zivilgesellschaft arbeiten Hand in Hand, stellen sich nach der Ankunft der ersten Hundertschaften auf ein starkes Anwachsen dieser humanitären Herausforderung ein. In allen Bundesländern werden Notquartiere für Neuankömmlinge vorbereitet, bieten Private leerstehende Wohnungen an. Zahlreiche Vereine sammeln Lebensmittel, Kleidung und Hygieneartikel für die leidgeprüften Menschen aus der Ukraine. Der ORF hat wieder seine schon in vielen Krisenfällen bewährte Spendenaktion „Nachbar in Not“ gestartet. Die Ukrainer stoßen auf viel Sympathie, die auf echtem Mitgefühl und nicht bloß der Tatsache beruht, dass die Alpenrepublik derzeit für mehr als 80 Prozent der Ankömmlinge nur Transitland ist.

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