Moskau dementiert

Ukraine wirft Russland Sprengung von Mega-Staudamm vor – Wasser könnte um bis zu zwölf Meter steigen

Der wichtige Kachowka-Staudamm im Süden der Ukraine scheint zerstört. Präsident Selenskyj macht „russische Terroristen“ dafür verantwortlich. Moskau wiederum beschuldigt Kiew. In der Region drohen Überschwemmungen. Das Ausmaß ist noch nicht absehbar.

Erste Videos in den sozialen Medien zeigen die Schäden

Erste Videos in den sozialen Medien zeigen die Schäden Foto: Screenshot/Twitter

Im von Russland besetzten Teil der Südukraine ist nach Angaben beider Kriegsparteien ein großer und wichtiger Staudamm nahe der Front schwer beschädigt worden. Kiew und Moskau machten sich am Dienstagmorgen gegenseitig für den Vorfall in der Region Cherson mit potenziell gravierenden Folgen verantwortlich. Das ukrainische Einsatzkommando Süd teilte mit, die russischen Besatzer hätten den Damm in der Stadt Nowa Kachowka gesprengt. Der Militärgouverneur des Gebiets, Olexander Prokudin, warnte, innerhalb von fünf Stunden könne der Wasserstand eine kritische Höhe erreichen.

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