Ukraine-Krieg

Überblick: Russland und Ukraine werfen sich Verletzungen von Waffenruhe vor

Im Ukraine-Krieg sollten Zivilisten die Chance bekommen, während einer Feuerpause aus der umkämpften Stadt Mariupol zu fliehen – doch die Evakuierungen wurden verschoben. Das Rote Kreuz spricht von „herzzerreißenden“ Szenen in Mariupol und anderen Städten.

24.02.2022, Ukraine, Mariupol: Beschädigte Radaranlagen und andere Ausrüstung sind in einer ukrainischen Militäreinrichtung außerhalb der Stadt zu sehen

24.02.2022, Ukraine, Mariupol: Beschädigte Radaranlagen und andere Ausrüstung sind in einer ukrainischen Militäreinrichtung außerhalb der Stadt zu sehen Foto: Sergei Grits/AP/dpa

Die Ukraine und Russland haben sich gegenseitig Verletzungen der ersten begrenzten Feuerpause im Ukraine-Krieg zur Evakuierung von Zivilisten aus dem Kampfgebiet vorgeworfen. Die „russische Seite“ halte sich nicht an die Waffenruhe in der Hafenstadt Mariupol, teilte die Stadt am Samstagmittag im Nachrichtenkanal Telegram mit. „Aus Sicherheitsgründen wird deshalb die Evakuierung verschoben.“ Das russische Verteidigungsministerium teilte dagegen mit, der verabredete humanitäre Korridor sei beschossen worden.

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