No Kings

Über acht Millionen Menschen gehen in den USA gegen Trump auf die Straße

Der Widerstand gegen den autoritären US-Präsidenten gewinnt an Fahrt. Die dritte „No Kings“-Demonstration bringt mehr Menschen gegen Trump auf die Straße als je zuvor.

Demonstrant mit Schweinenase und rotem Hut „This Piggy Will Not Be Quiet“ bei No Kings Kundgebung in Denver 2026

Ein Demonstrant trägt eine Schweinenase und einen roten Hut mit der Aufschrift „This Piggy Will Not Be Quiet“ („Dieses Schweinchen wird nicht schweigen“) bei der nationalen „No Kings“-Kundgebung in Denver, Colorado, am 28. März 2026 Foto: AFP

Millionen von Menschen sind in den USA bei den dritten landesweiten Großdemonstrationen unter dem Motto „No Kings“ (Keine Könige) gegen Präsident Donald Trump und seine als autoritär kritisierte Regierungsführung auf die Straßen gegangen. In allen 50 Bundesstaaten protestierten am Samstag „mindestens acht Millionen Menschen“ bei über 3.300 Demonstrationen, von großen Städten bis zu kleinen Ortschaften, teilten die Organisatoren der Proteste mit. Die US-Behörden veröffentlichten zunächst keine Schätzungen über die Gesamtzahl der Demonstrierenden.

Es war bereits der dritte und bislang weitreichendste Protesttag unter dem Motto „No Kings“ seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit vor 14 Monaten. Beim ersten Protesttag am 79. Geburtstag des US-Präsidenten hatten im Juni mehrere Millionen Menschen demonstriert, im Juni gingen Schätzungen zufolge sieben Millionen US-Bürger gegen Trump auf die Straße.

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