Iran-Krise
USA verstoßen mit Visums-Verweigerung gegen UN-Abkommen
Nachdem der amerikanische Verteidigungsminister Mark Esper versöhnliche Töne angeschlagen hat, konnte kurzzeitig auf eine Deeskalation in der Iran-Krise gehofft werden. Der amerikanische Außenminister hat derweil andere Pläne: Dem iranischen Außenminister wurde ein Visum zum UN-Gipfeltreffen in New York verweigert – offenbar aus Zeitgründen.
Auch in Syrien haben sich Demonstranten zusammengefunden und verbrennen eine Flagge der USA. Foto: AFP
US-Verteidigungsminister Mark Esper hat den Iran zur Deeskalation in der Krise zwischen Teheran und Washington aufgerufen. „Wir werden sehen, was passiert. Wir sind auf das Schlimmste vorbereitet“, sagte Esper am Dienstag dem TV-Sender CNN. „Wir hoffen, dass es den kühleren Köpfen in Teheran einleuchten wird und sie entscheiden, diese Situation zu deeskalieren.“ Kurzzeitig konnte also auf eine Deeskalation gehofft werden. Dann jedoch wurde bekannt, dass die USA dem iranischen Top-Diplomaten ein Visum zum UN-Gipfeltreffen verweigern.