Agentenkrimi im Grauen Wolfsrudel

Türkischer Ex-Geheimdienstler packt spektakuläre Mordgeschichten aus

Diese Geschichte hat alle Zutaten für einen Agententhriller: Es geht um zwielichtige Geheimdienstler, halbseidene Milieus, Erpressung, Verrat, Mordaufträge – und sie spielt im Geheimdienstmekka Wien.

Graue Wölfe ohne Scheu: Sie präsentieren sich auf öffentlichen Plätzen wie hier in Linz mit dem verbotenen Gruß und posten Fotos davon in sozialen Medien 

Graue Wölfe ohne Scheu: Sie präsentieren sich auf öffentlichen Plätzen wie hier in Linz mit dem verbotenen Gruß und posten Fotos davon in sozialen Medien  Screenshot: Facebook

Begonnen hat es untypisch: Der Bösewicht schreitet nicht zur Tat, sondern mutiert zum Guten. Mitte September meldet sich der italienische Staatsbürger Feyyaz Ö. beim Wiener Landesamt für Verfassungsschutz, um dort ein spektakuläres Geständnis abzulegen. Er sei nach Wien geschickt worden, um im Auftrag des türkischen Geheimdienstes MIT Anschläge auf die kurdisch-stämmige Grünen-Politikerin Berivan Aslan und weitere Zielpersonen zu verüben. Im Visier: Kritiker des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan.

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