Fokus auf Energiesicherheit
Tschechien übernimmt zum zweiten Mal die EU-Ratspräsidentschaft
Zum zweiten Mal seit dem Beitritt 2004 übernimmt Tschechien den Vorsitz im EU-Rat. Die Kulisse auf einem Schloss ist trotz des Regens idyllisch, doch die Herausforderungen sind groß: vom Krieg in der Ukraine bis zur Sorge um die Energiesicherheit.
„Neutraler Vermittler“: Tschechiens Ministerpräsident Fiala und EU-Kommissionschefin von der Leyen Foto: CTK/dpa/David Tanecek
Die Zeichen für die EU-Ratspräsidentschaft Tschechiens stehen auf Sturm: Bei strömendem Regen empfing Ministerpräsident Petr Fiala Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und einen Großteil ihres Kollegiums am Freitag auf Schloss Litomysl. Die Unesco-Welterbestätte liegt knapp 160 Kilometer östlich von Prag. „Vor uns liegt keine leichte Aufgabe“, sagte der liberal-konservative Politiker.