Spiel mit der Angst

Trump setzt auf Furcht bei Konferenz in Texas

Vieles läuft in den USA ganz sicher nicht gut. Doch wenn man Donald Trump zuhört, ist das Land geradezu dem Untergang geweiht. Die Schuldigen sind schnell ausgemacht: die Liberalen. Gegen sie wird auf einer Konferenz in Texas vom Leder gezogen und mobil gemacht.

Der ehemalige Präsident Donald Trump nach seiner Abschlussrede während der „Conservative Political Action Conference“ (CPAC)

Der ehemalige Präsident Donald Trump nach seiner Abschlussrede während der „Conservative Political Action Conference“ (CPAC) Foto: Shafkat Anowar/The Dallas Morning News/AP/dpa

Für Donald Trump sind die USA in „vielerlei Hinsicht eine Dritte-Welt-Nation“. Das sei, so schildert der Ex-Präsident der USA, natürlich nur passiert, weil er nicht mehr an der Macht sei. Alles laufe schief: Wahlen, Wirtschaft, Kriminalität. Schuld sei – so lamentiert Trump bei einer Konferenz Rechtskonservativer in Texas am Wochenende – die „radikale Linke“. Damit sind mehr oder minder alle gemeint, die nicht ultrakonservativ sind. Und er hat eine Warnung parat, die es in sich hat: „Was wir in den nächsten Monaten und Jahren tun, wird darüber entscheiden, ob die amerikanische Zivilisation zusammenbricht oder scheitert, oder ob sie triumphiert und gedeiht.“ Trump schürt Angst – so wie seine Vorredner in Dallas.

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