USA

Trump heizt in Corona-Krise Proteste gegen Schutzmaßnahmen an

US-Präsident Trump will die USA zur Normalität zurückführen. Auf dem Weg dahin bricht er Streit mit Bundesstaaten vom Zaun. Ein Gouverneur meint, Trump sei «entgleist» - und gefährde Millionen Menschen.

Demonstranten halten Schilder mit den Aufschriften «Live Free or Die» (Lebe frei oder strib) und «Give me liberty or give me Death» (Gib mir Freiheit oder gib mir den Tod) bei einem Proteste gegen die Ausgangsbeschränkungen aufgrund des neuartigen Coronavirus.

Demonstranten halten Schilder mit den Aufschriften «Live Free or Die» (Lebe frei oder strib) und «Give me liberty or give me Death» (Gib mir Freiheit oder gib mir den Tod) bei einem Proteste gegen die Ausgangsbeschränkungen aufgrund des neuartigen Coronavirus. Foto: Paul Hennessy/SOPA Images via ZU

US-Präsident Donald Trump hat Proteste gegen Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus in mehreren US-Bundesstaaten angeheizt und dafür teils scharfe Kritik geerntet. «Ich denke, einige Dinge sind zu hart», sagte Trump am Freitagabend (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus mit Blick auf Michigan, Minnesota und Virginia - demokratisch regierte Bundesstaaten, die in der Corona-Krise strenge Maßnahmen ergriffen haben. Zuvor hatte der Republikaner auf Twitter in Großbuchstaben «Befreit Michigan!», «Befreit Minnesota!» und «Befreit Virginia!» geschrieben.

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