Ukraine-Krieg

Trotz wachsender Zweifel: Neue EU-Sanktionen gegen Russland

Die EU hat schon sechs Sanktionspakete gegen Russland verhängt – den Krieg in der Ukraine haben sie nicht gestoppt. In Brüssel sieht man jedoch keinen Grund, den Kurs zu ändern, im Gegenteil: Die EU-Außenminister haben am Montag bei einem Ratstreffen die Daumenschrauben weiter angezogen. Zudem wollen sie mehr Waffen schicken.

Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn wies gestern in Brüssel unter anderem darauf hin, dass die Hungersnöte in der Welt auch durch Putins Krieg in der Ukraine bedingt sind

Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn wies gestern in Brüssel unter anderem darauf hin, dass die Hungersnöte in der Welt auch durch Putins Krieg in der Ukraine bedingt sind Foto: AFP/François Walschaerts

Man werde weitere 500 Millionen Euro für die Lieferung von Waffen und die Ausrüstung der ukrainischen Armee zur Verfügung stellen, sagte Ratspräsident Charles Michel. Damit erhöhen sich die EU-Mittel für Militärhilfe auf 2,5 Milliarden Euro. Das Geld kommt aus der Friedensfazilität, die ursprünglich für Friedensmissionen gedacht war. Nun fließt es in den Krieg gegen Russland.

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