Russland

Trotz drohender Strafverfahren formiert sich der Widerstand gegen Putins Krieg

Trotz drohender Strafverfahren formiert sich in Russland Widerstand gegen Putins Krieg. Lehrer, Ärzte, Wissenschaftler unterschreiben Petitionen und fordern den Stopp der russischen Invasion.

Polizeikräfte nehmen am Sonntag einen Mann während einer Friedensdemonstration im Zentrum Moskaus fest

Polizeikräfte nehmen am Sonntag einen Mann während einer Friedensdemonstration im Zentrum Moskaus fest Foto: AFP/Alexander Nemenov

Das russische Regime will den Menschen im Land weismachen, die „Militäroperation“, die russische Truppen an der Seite der selbsternannten „Volksrepubliken“ Donezk und Luhansk ausführen, verlaufe erfolgreich. Im Staatsfernsehen wird tagein, tagaus davon gesprochen, die Bevölkerung in der Ukraine leide nicht. Offizielle Zahlen der eingesetzten und auch der verletzten russischen Soldaten gibt es in Russland nicht. Medien sind angehalten, ihre Berichte zu korrigieren. Begriffe wie „Invasion“, „Krieg“, „Angriff“ sind verboten. Als einzige Quelle sollen offizielle russische Verlautbarungen genannt werden. Bei Zuwiderhandlung werde der Zugang zu den Medien eingeschränkt, hieß es bei der Medienaufsichtsbehörde Roskomnadsor. Twitter ist gesperrt im Land, auch Facebook könnte in wenigen Tagen abgeschaltet werden.

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