Von der Leyen zu Besuch in Nuuk
Trotz Trump: EU baut Zusammenarbeit mit Grönland aus
Nicht nur die USA, auch Europa sucht einen Platz an der nordischen Sonne. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen besucht die grönländische Hauptstadt – und kündigt ein neues Investitionsprogramm im Wert von 200 Millionen Euro an.
Unter arktischer Sonne: die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen (r.), EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (l.) und der grönländische Ministerpräsident Jens-Frederik Nielsen Foto: AFP
Ungeachtet der wiederholten Annexionsdrohungen von US-Präsident Donald Trump baut die EU ihre Zusammenarbeit mit Grönland aus. Bei einem Besuch in der grönländischen Hauptstadt Nuuk kündigte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Montag ein neues Investitionsprogramm im Wert von 200 Millionen Euro an.
Das Geld soll die Erschließung kritischer Rohstoffe sowie den Ausbau von sicheren Internetverbindungen über Satelliten und Unterseekabel voranbringen. Einen Teil der Mittel will die grönländische Regierung zudem nutzen, um ihre lokale Verwaltung auszubauen. Außerdem geht es um nachhaltigen Tourismus und Wohnungsbau.