Corona

Taiwan gilt als Musterschüler, den wegen China keiner kennen darf – jetzt gerät die WHO unter Druck

Erstaunlich wenige Coronavirus-Fälle bei einer großen Nähe zu China. Die Welt staunt gerade über den Umgang Taiwans mit der Pandemie. Allerdings hinter vorgehaltener Hand. Auf Druck Chinas hin ist Taiwan kein Mitglied der WHO – und kann damit auch kein offizieller Teil der Lösung sein. Doch jetzt steigt der Druck auf die Weltgesundheitsorganisation.

In Taiwans Hauptstadt Taipeh geht das Leben trotz Coronavirus mehr oder weniger normal seinen Weg

In Taiwans Hauptstadt Taipeh geht das Leben trotz Coronavirus mehr oder weniger normal seinen Weg Foto: AFP/Sam Yeh

Ein Mann war in seinen Sechzigern und an Diabetes erkrankt, das war Ende Februar. Im März war es ein Mann über 80, der an einem Nierenleiden litt. Ein anderer leitete eine Touristengruppe durch Österreich, ein vierter kam von einer Reise unter anderem nach Spanien zurück. Hinzu kommt eine Frau Mitte 50. Sie hatte Herzprobleme und sich in einem Krankenhaus in einem sogenannten Cluster angesteckt, bei dem es an einem Ort zu mehreren Infizierungen kam. Taiwan kennt noch die Geschichten seiner Covid-19-Toten. Bislang sind es fünf. Auf der Insel mit ihren knapp 24 Millionen Einwohnern wurde bei 329 Menschen das neue Coronavirus Sars-Cov-2 festgestellt, etwa 33.000 wurden getestet.

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