Das sagte ihr Erfinder einst
Suizid in „Sarco“-Kapsel löst Debatte um „Sterbetourismus“ aus
In der Schweiz starb erstmals eine US-Bürgerin in der Suizidkapsel des australischen Mediziners Philip Nitschke. Trotz der weniger strikten Gesetzeslage kam es zu Festnahmen. Inzwischen wird der Vorfall heftigst diskutiert.
In der „Sarco“-Kapsel können Menschen per Knopfdruck ihr Leben beenden Foto: AFP Photo/The Last Resort
Dem Erfinder geht es mit „Sarco“ eigentlich rein darum, Menschen einen „friedlichen, zuverlässigen Freitod zum Zeitpunkt ihrer Wahl“ anzubieten, wie er in einem Interview im August 2022 einst sagte. Doch so simpel sich der Wunsch des Australiers Philip Nitschke anhört – so komplex ist er in der Umsetzung, denn gesetzliche und ethische Barrieren stehen im Weg.