Dolomiten

Suche nach Lawinen-Opfern nach tragischem Gletscherbruch geht weiter

Nach dem Gletscherbruch in den Dolomiten haben Rettungskräfte erste Leichenteile geborgen. Mit Drohnen und Hubschraubern waren die Helfer am Dienstag im Einsatz, die Gefahr weiterer Brüche am Marmolatagletscher behinderte den Zugang. Bei dem Unglück am Sonntag waren mindestens sieben Alpinisten getötet worden, fünf Menschen galten weiter als vermisst. Hoffnung auf weitere Überlebende gibt es kaum. Am Matterhorn stürzten derweil zwei Schweizer Bergsteiger in den Tod.

Nach dem massiven Gletscherbruch geht die Suche nach weiteren Toten unter erschwerten Bedingungen weiter

Nach dem massiven Gletscherbruch geht die Suche nach weiteren Toten unter erschwerten Bedingungen weiter Foto: dpa/AP/Luca Bruno

Bei Drohnenflügen am Ort des tödlichen Lawinen-Unglücks in den Dolomiten haben die Rettungskräfte Kleidungsstücke entdeckt. Unklar sei, ob es sich um Kleidung von Opfern handle, erklärte ein Mitglied der Helikopter-Einheit des Trentinos, wie die Nachrichtenagentur ANSA am Dienstag berichtete. Die Experten wollten anschließend prüfen, ob und wie die Kleidung geborgen werden könne und ob dort möglicherweise Opfer lägen. Bei der Suche waren am Dienstag hauptsächlich Drohnen im Einsatz, da eine Suche am Boden noch zu gefährlich war.

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