Wissenschaft

Studie: Niedriger Vitamin-D-Status erhöht Corona-Risiko nicht

Im Internet kursiert, dass man sich mit Vitamin-D-Mitteln vor Corona schützen kann. Das klingt verlockend – stimmt einer neuen, für ihre Methodik gelobten Studie zufolge aber nicht.

Studie: Niedriger Vitamin-D-Status erhöht Corona-Risiko nicht

Symbolfoto: dpa/Christin Klose

Ein niedriger Vitamin-D-Status ist einer neuen US-Studie zufolge kein Risikofaktor für eine Infektion mit dem Coronavirus. Zwar scheine es eine solche Verbindung zu geben, wenn man die Daten allein betrachte, erläutern die Forscher im Fachmagazin Jama Network Open. Beziehe man aber Einflussfaktoren wie Alter, Geschlecht, Ethnizität, Body-Mass-Index, Blutdruck, Raucherstatus und Wohnort mit ein, gebe es keinerlei Zusammenhang. Menschen mit vergleichsweise niedrigem Vitamin-D-Spiegel haben demnach kein höheres Risiko, sich mit Sars-CoV-2 anzustecken, als optimal mit dem Vitamin versorgte Menschen.

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