Deutschland

Staatsanwaltschaft prüft nach Flutkatastrophe Ermittlungsverfahren

Hat es beim Krisenmanagement in der Nacht des verheerenden Unwetters Versäumnisse gegeben? Die Staatsanwaltschaft will dieser Frage nachgehen. Die Zahl der Toten im Ahrtal steigt auf 138.

Eine Frau steht vor einem Trümmerhaufen. In der Gemeinde Schuld haben die Aufräumarbeiten begonnen. Die Gemeinde im Ahrtal wurde von dem Unwetter am stärksten betroffen.

Eine Frau steht vor einem Trümmerhaufen. In der Gemeinde Schuld haben die Aufräumarbeiten begonnen. Die Gemeinde im Ahrtal wurde von dem Unwetter am stärksten betroffen. Foto: Thomas Frey/dpa

Die Staatsanwaltschaft prüft nach der Flutkatastrophe im Ahrtal die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung. Dabei gehe es um möglicherweise unterlassene oder verspätete Warnungen oder Evakuierungen der Bevölkerung, teilte die Koblenzer Behörde am Montag mit. In diese Prüfung sollen neben der „umfangreichen Presseberichterstattung“ auch Feststellungen aus Todesermittlungsverfahren sowie allgemeine polizeiliche Hinweise aus der Katastrophennacht vom 14./15. Juli einbezogen werden. Gegen wen sich der Anfangsverdacht richtet, wurde in der Mitteilung nicht gesagt.

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