Konflikt

Staaten beharren im Iran auf Transparenz – Asselborn will Diplomatie statt „totale Konfrontation“

Nach dem verspäteten iranischen Bekenntnis zum Raketenabschuss des ukrainischen Passagierflugzeugs beharren ausländische Regierungen auf einer transparenten Untersuchung. In einem Interview warnt der Luxemburger Außenminister Asselborn vor einer Politik der Eskalation.

US-Soldaten und Journalisten inspizieren im irakischen Anbar die Trümmer auf dem US-Stützpunkt Ain al-Assad. Der Iran hatte in der Nacht zum 8. Januar Raketen auf von US-Truppen genutzte Militärstützpunkte westlich von Bagdad und in Erbil gefeuert. 

US-Soldaten und Journalisten inspizieren im irakischen Anbar die Trümmer auf dem US-Stützpunkt Ain al-Assad. Der Iran hatte in der Nacht zum 8. Januar Raketen auf von US-Truppen genutzte Militärstützpunkte westlich von Bagdad und in Erbil gefeuert.  Fotos: dpa

Nach dem verspäteten iranischen Bekenntnis zum Raketenabschuss des ukrainischen Passagierflugzeugs beharren ausländische Regierungen auf einer transparenten Untersuchung. „Wir wissen, was passiert ist. Was wir nicht wissen, ist, warum es passiert ist“, sagte am Montag die Chefin der kanadischen Verkehrssicherheitsbehörde TSB, Kathy Fox. Im Iran gingen unterdessen laut in Onlinenetzwerken verbreiteten Bildern die nach dem Eingeständnis des Raketenabschusses ausgebrochenen Proteste offenbar weiter.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren