Serbien

Spannungen und Spekulationen vor der Kür des neuen Patriarchen

Die Kür des neuen Patriarchen zieht Serbien in den Bann. Dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic ist an einem ihm genehmen Oberhaupt der serbisch-orthodoxen Kirche gelegen. Doch der Wahlmodus schließt Überraschungen nicht aus – und lässt die Verschwörungstheorien blühen.

Der serbische Präsident Aleksandar Vucic bevorzugt ein genehmes Oberhaupt der serbisch-orthodoxen Kirche

Der serbische Präsident Aleksandar Vucic bevorzugt ein genehmes Oberhaupt der serbisch-orthodoxen Kirche Foto: Robert Atanasovski/AFP

Ob gläubig oder kirchenfern: Das bevorstehende Stelldichein der bärtigen Soutanenträger lässt auch auf Serbiens Politikparkett kaum jemand kalt. Am heutigen Donnerstag soll der „Sabor“, die Bischofskonferenz der serbisch-orthodoxen Kirche, einen Nachfolger für den im November an den Folgen einer Corona-Infektion verstorbenen Patriarch Irinej küren. Dem allgewaltigen Präsidenten Aleksandar Vucic ist an der Wahl eines ihm genehmen Kirchenoberhaupts gelegen. Doch der Wahlmodus schließt Überraschungen nicht aus – und lässt die Verschwörungstheorien blühen.

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