Ukraine-Krieg

Sorgen um möglicherweise verminten Staudamm, Moskau will Cherson zur „Festung“ machen

Massive Strom-Probleme und jetzt Sorgen um einen möglicherweise verminten Staudamm. Während die Ukraine von neuem russischen Terror spricht, weist Moskau alle Vorwürfe von sich. Die Schlacht um Cherson rückt derweil näher.

Anwohner stehen nach der ukrainischen Rückeroberung eines Gebiets in der Region Donezk für Lebensmittel an

Anwohner stehen nach der ukrainischen Rückeroberung eines Gebiets in der Region Donezk für Lebensmittel an Foto: AFP/Dimitar Dilkoff

Im Ukraine-Krieg wächst die Sorge vor der Zerstörung eines Staudammes mit möglicherweise katastrophalen Folgen für den Süden des Landes. Der von der Regierung in Moskau eingesetzte Verwalter der umkämpften Region Cherson wies am Freitag ukrainische Vorwürfe zurück, russische Einheiten hätten den Kachowka-Staudamm und das zugehörige Wasserkraftwerk am Fluss Dnipro vermint. Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte am Donnerstag erklärt, Russland bereite damit „den nächsten Terror-Angriff“ vor. Er verglich eine mögliche Sprengung mit dem Einsatz von Massenvernichtungswaffen. Bereits am Dienstag hatte wiederum der Oberbefehlshaber der russischen Streitkräfte in der Ukraine, Sergej Surowikin, erklärt, die Ukraine bereite einen Angriff auf den Damm vor. Auch er warnte vor einem Desaster.

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